Handball

Handball ist eine schöne, aber körperbetonte Sportart, die gleichzeitig Teamgeist einfordert. Das versuchen wir auch in unserem Training zu fördern und zu fordern.

Im Spielbetrieb sind wir unter dem Namen SG Pirna/Heidenau zu finden. Die ersten Erfahrungen der Spielgemeinschaft hatten wir im Nachwuchs gesammelt, die damals noch als NSG (Nachwuchsspielgemeinschaft) zusammen mit dem SSV Heidenau an den Start ging. Aufgrund der positiven Erfahrungen in der Bündelung der Kompetenz, aber auch dem Erfordernis hinsichtlich der Mannschaftsstärken haben wir uns entschieden, alle Mannschaften von der 1. Männer bis zur F-Jugend in die Spielgemeinschaft aufzunehmen.

Schnuppertraining ist in jeder Mannschaft möglich. Hier können Sie anfragen: handball@esv-lok-pirna.de

Mannschaften

1. Männer (MHV - Oberliga)

Trainer: Dusan Milicevic , Jochen Müller

Website: hier

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

2. Männer (Bezirksliga)

Trainer: Maximilian Metz, Maik Lässig

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr, Sporthalle Pirna-Sonnenstein
donnerstags, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau

 

3. Männer (Bezirksklasse)

Trainer: Ralph Herrmann, Roswitha Berger

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
donnerstags, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau

4. Männer (1. Kreisliga Dresden)

Trainer: Mario Dreßler (C-Lizenz), Eric Hofmann

Spieler: Detlef Mühl, Steve Ulbricht, Christian Mumme, Erik Domaschke, Fabian Funke, Felix Reichelt, Jens Lugyi, Max Dreßler, Oliver Schulz, Patrick , Ralf Domaschke, Rico Seelig, Rüdiger Graner, Sascha Reichelt, Sebastian „Sebbel“, Thomas Oertel, Uwe Bredner

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 20:00 Uhr – 21:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
donnerstags, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau

5. Männer (ohne Spielbetrieb)

Trainingszeiten und Orte:

donnerstags, 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr, Lok-Sporthalle

A-Jugend (Sachsenliga)

Trainer:
Maik Jäckel, 52, C-Lizenz,
Tilman Pfitzner, 26, C-Lizenz,
Peter Weißbach, 79, C-Lizenz

Spieler:
Ben Straßberger, 2, LA/RM, 18
Tom Arnold, 3, LA/RM, 16
Paul Richter, 4, LA/RL, 15
Moritz Bauer, 6, RM, 15
Tristan Wolf, 7, RR, 16
Louis Wunderlich, 8, KM, 17
Julius Peters, 9, LA/RL, 16
Richard Lindner, 10, KM, 15
Fritz Gogolok, 11, KM, 16
Florian Ihl, 12, TH, 15
Lenny Beck, 13, RA, 17
Sebastian Joseph, 15, RL, 17

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle Pirna-Sonnenstein
mittwochs, 17:30 Uhr – 19:00 Uhr, Lok-Sporthalle Pirna
donnerstags, 17:00 Uhr – 19:00 Uhr, Sporthalle Seminarstraße Pirna

B-Jugend (Bezirksliga)

Trainer: Stephan Ritter, Lutz Karsten

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 18:30 Uhr – 20:00 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
freitags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau

C-Jugend (Sachsenliga)

Trainer: Stephan Ritter, Lutz Karsten

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
donnerstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau

C II-Jugend (Kreisliga Dresden)

Trainer: Stephan Ritter, Lutz Karsten

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
donnerstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau

D-Jugend (Bezirksliga)

Trainer: Stephan Ritter

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau
donnerstags, 17:00 Uhr – 18:30 Uhr, Sporthalle „Grundschule Bruno Gleißberg“ Heidenau
(freitags, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr, Sporthalle Pirna-Sonnenstein)

E-Jugend

Trainer: Sascha Reichelt, Steffen Wehner, Karsten Beck

Spieler: (Name, Nummer, Alter) Simon Oswald, (9, 10), Lennardt Oertel, (16, 10), Adrian Sgorzaly, (18, 10), Vitus Rothe, (19, 10), Niclas Michel, (5, 10), Arthur Lindner, (1, 10), Rod Geißdorf, (7, 10), Leon Litton, (8, 9), Theo Reile, (2, 9), Luca Helm, (11, 9), Henry Schneider, (20, 9), Ben Wilding, (13, 9), Linus Richter, (6, 9), Marian Lahl, (17, 8), Hugo König, (4, 8), Mathis Reck, (10, 8)

Spielpläne, Ergebnisse, etc.: hier

Trainingszeiten und Orte:
dienstags, 16:30 Uhr – 18:00 Uhr, Sporthalle Seminarstraße
freitags, 15:30 Uhr – 17:00 Uhr, Sporthalle Pestalozzi-Gymnasium Heidenau

Minis (G und F-Jugend)

Trainer: Jörg Padberg, Vicky Beck, Torsten Eichler

Trainingszeiten und Orte: Mittwochs, 16:00 Uhr – 17:30 Uhr, Lok-Sporthalle Pirna

Unsere Übungsleiter

Unsere Kinder- und Jugendmannschaften sowie Männer-Mannschaften werden von lizenzierten Übungsleitern und Mannschaftbetreuern im Ehrenamt trainiert und betreut:

Dusan Milicevic | ÜL-B-Lizenz | Männer 1
Maximilian Metz | Betreuer | Männer 2
Peter Weißbach | ÜL-C-Lizenz | A-Jugend
Jo Tilmann Pfitzner |ÜL-C-Lizenz | A-Jugend
Lutz Karsten | ÜL-C-Lizenz | B- und C-Jugend
Maik Jäckel | ÜL-C-Lizenz | A-Jugend
Stefan Ritter |ÜL-C-Lizenz | C- und D-Jugend
Sascha Reichelt | ÜL-C-Lizenz | E-Jugend
Steffen Wehner | ÜL-B-Lizenz | E-Jugend
Karsten Beck| Betreuer | E-Jugend
Jörg Padberg | ÜL-C-Lizenz | Minis
Torsten Eichler | Betreuer | Minis
Vicky Beck | Betreuer | Minis

Geschichte

Die Geschichte des Handballsports in Pirna

Das Handballspielen hat in Pirna eine große Tradition. Das erste nachweisbare Spiel wurde 1921 von der damaligen Turngemeinde auf dem Wehrsportplatz, heute Ernst-Thälmann-Platz, ausgetragen.

In den wirtschaftlich schwierigen Jahren nach dem 2. Weltkrieg fanden sich besessene und mutige Sportfreunde auf der Anlage an der Einsteinstraße zusammen, um einen organisierten Sport- und Spielbetrieb wieder aufzubauen. Die Erfolge blieben nicht aus. Gewinn der Sachsenmeisterschaft 1949 und Teilnahme an der Ostzonenmeisterschaft waren der Lohn.

Zu diesen auf dem Großfeld ausgetragenen Spielen kamen im Durchschnitt 3000 begeisterte Fans. Der Zuschauerrekord steht bei heute unvorstellbaren 7500 (!) Zuschauern.

Leider folgte dem internationalen Trend auch national 1968 die Einstellung des wettkampfmäßigen Spielens auf dem Großfeld, so dass sich heute nur ab und an gleichaltrige Senioren zu einem Vergleich auf dem grünen Rasen treffen.

Auf der Erfolgswelle, eine der besten Mannschaften zu sein, wurde zielstrebig in eine leistungsorientierte Wettkampf- und Trainingsarbeit investiert. Zahlreiche Titel auf Bezirks- und Kreisebene wurden von den Männer- und Nachwuchsmannschaften erspielt und erkämpft. Sportlicher Höhepunkt waren die Bezirksmeistertitel der 1. Mannschaft im Hallen- und Großfeldhandball 1964 und 1965 und damit der Aufstieg in die 1. DDR – Liga.

In der Folgezeit wechselten sich Auf- und Abstieg, Erfolge und Misserfolge ab. Trotzdem hatte der Name Lokomotive Pirna im Land immer einen hohen Stellenwert. Ein Grund dafür, dass Spitzenleistungen nicht mehr erreicht wurden, lag wohl auch daran, dass eine Sporthalle mit wettkampfgerechten Abmessungen in Pirna nicht zur Verfügung stand. Mit zu Hause auf dem Bierdeckel ein-studierten Spielzügen wurden dann die Gegner bei „Heimspielen“ in Dresden und Radebeul verblüfft.

Der Freude am Spiel und der Einsatzbereitschaft im Training tat dies keinen Abbruch. Fast durchgängig wurden alle Altersklassen mit Mannschaften belegt. Ausreichend Übungszeiten zu bekommen war bei den bekannten Hallendefizit ein Problem. Dank der Unterstützung der Vereinsleitung wurden immer Mittel und Wege gefunden, um einen stabilen Sportbetrieb durchzuführen.

Da der innerdeutsche Sportverkehr durch die demokratische Sportbewegung der DDR konsequent unterbunden wurde, nutzten die findigen Lok – Handballer eine Lücke in der Mauer. Ab 1986 traf man sich einmal im Jahr in Prag mit Handballern aus ganz Europa zum friedlichen Wettstreit. Immer liefen mehr als 100 Mannschaften auf das Hallenparkett auf, viele aus der BRD, aber nur eine „Exotentruppe“ aus der DDR. Sportfreundschaften wurden geschlossen, die noch heute gepflegt werden.

Überhaupt war und ist Geselligkeit und Sangesfreude eine Eigenschaft der Abteilung Handball, welche von den Alten auf die Jungen vererbt wird. Hier seien insbesondere die weit über die Stadtgrenze hinaus bekannten Faschingsveranstaltungen, dies im Jahre 1998 bereits zum 41. mal, genannt. Tanzvergnügen, Kegelabende, Skatturniere, Wanderungen, Grillfeten werden von den und für die Mitglieder der Abteilung und deren Angehörige organisiert. Auch eine Chronik über die Abteilung, beginnend mit dem Gründungsjahr 1949 wurde erarbeitet. Auf über 300 Seiten wurden markante und wichtigste Details mit Akribie über uns zusammen-getragen und dabei ist erst etwa die Hälfte der Zeit dokumentiert.

Bemerkenswert ist, dass mit und nach der Wiedervereinigung Deutschlands das typische Charisma von Lok Pirna nicht verloren ging. Trotz wesentlich veränderten Bedingungen – insbesondere bei der Eigenerwirtschaftung finanzieller Mittel – gab es keinen qualitativen und quantitativen Substanzverlust in der Abteilung, was auch von unseren Sportfreunden aus den alten Bundesländern besonders gewürdigt wird. Deshalb gilt ein großes Dankeschön allen Sponsoren und Eltern, denen es im wesentlichen zu verdanken ist, dass eine intensive und umfangreiche Nachwuchsarbeit durchgeführt werden kann und neue Wege zur Leistungssteigerung der 1. Männer – Mannschaft gegangen werden können.

Im Fazit kann folgendes festgestellt werden: In der Abteilung Handball trainieren und spielen ständig über 120 Sportfreunde in 4 Männer – Mannschaften und 6 Nachwuchsmannschaften (im Alter von 6 – 18 Jahren). Gleichzeitig sind 26 Sportfreunde der Abteilung ehrenamtlich als Übungsleiter, Betreuer, Kampfrichter und Schiedsrichter tätig.

Zu erwähnen wäre noch, dass auch wie aus anderen Abteilungen des Vereins, aus der Abteilung Handball Sportfreunde national und international bekannt geworden sind. Stellvertretend für alle soll hier unser Sportfreund Lothar Fährmann genannt werden.